Verbindung der Fäden durch Knoten die mit Ihrer Verknüpfung ein großes Netz spannen. Die Fäden und Knoten für sich klein und fein, in ihrer Verbindung stabil und groß. Auch wenn wir nicht immer den Anfang und das Ende der Verbindungen sehen können. Alles ist mit allem verbunden.

Auch der einzelne Mensch scheint klein, doch in Verbindung mit anderen, in der Kooperation lassen sich Dinge und Themen ganz anders bewältigen. Wir brauchen die Vernetzung um die heutigen (globalen) Herausforderungen angehen zu können, denn sie lassen sich nur gemeinsam lösen. Jede Form von Vereinzelung (in der Politik Nationalisierung) führt zur Schwächung der Gesellschaften, Organisationen und schließlich der Individuen. Wir brauchen die Gemeinschaft und Solidarität, die vernetzte Intelligenz. Komplexe Themen lassen sich nicht durch Lösungen für Ursache-Wirkung-Prinzipien lösen, sondern nur durch eine ganzheitliche Sichtweise. Diese beruht nicht auf dem zerteilen in einzelne Bestandteile, um begreifen zu können, sondern im Akzeptieren nicht alle Zusammenhänge verstehen zu können und gleichzeitig das Vertrauen auf die gemeinsame Handlungsstärke. z. B. jetzt in der Corona-Krise: wir verstehen nicht alles, tun gemeinschaftlich alles, was gerade getan werden kann, fahren quasi auf Sicht und mit Augenmaß. D. h. wir schauen immer wieder, wie die aktuelle Situation ist und bewegen uns wieder ein Stück weiter. Keiner hat ein Patentrezept und wie der Schmetterlingseffekt aus der Chaostheorie besagt, können kleinste Veränderungen der Anfangsbedingungen große Auswirkungen auf das Große System haben können.

Die Aufnahmen sind so angefertigt, dass sie den Faden in den Vordergrund holen, sich jedoch dahinter mehr erahnen lässt. Der Hintergrund ist bewusst in der Unschärfe gelassen. Mit den zurückhaltenden Farben und weichen Farbübergängen wird das Filigrane des Netzes betont. Das einzelne wäre trotz einer gewissen Stabilität nicht in der Lage etwas zu tragen. Erst in der Gesamtheit macht der Faden als Teil eines umschließenden Netzes Sinn.