Dinge sind nicht immer so, wie sie scheinen.

Bei diesen Fotografien geht es Tanja Hust um das Spiel zwischen einer zwei- und dreidimensionalen Welt. Die dreidimensionale Realität ist so aufgenommen, dass sie auf dem zweidimensionalen Bild eine neue dreidimensionale Wirklichkeit enthält. Dabei werden Realität und Wirklichkeit zu fließenden Bewegungen. Feste Strukturen wechseln sich ab mit sich bewegenden, sich auflösenden. Manche Motive verlieren gar Ihre Identität und werden zur reinen Form.

Sie möchte in ihren Arbeiten die Grenzen zwischen Fotografie und Malerei überwinden, indem sie allein durch fotografische Mittel eine malerische Anmutung erzeugt. Hierzu nimmt sie die Gestalt der Motive intensiv auf und verwandelt und verdichtet diese zu neuen Formen. Dabei steht nicht das Erkennen des Aufgenommenen im Vordergrund, sondern die Empfindung.